StartseiteUnser Zuhause

Auf den nun folgenden Seiten möchten wir Euch unser Zuhause vorstellen.
Bevor wir auf die schwäbische Alb gekommen sind, haben sich unsere zukünftigen Ernährer schon ganz schön mächtig ins Zeug gelegt.
Natürlich haben Sie sich die Frage gestellt: " Wohin sollen denn die beiden hübschen kommen."
Klar, ein heller Platz, zugfrei und im Wohnraum sollte es schon sein.
Also mussten ein paar Möbelstücke im Wohnzimmer weichen.
Da die Wohnung eine Dachgeschoßwohnung ist, mit viel Holz musste alles gut überlegt und geplant werden.


Nachdem nun klar war wo unser zukünftiges Plätzchen sein wird, hieß es zuerst einmal was passiert mit dem Fußbodenbelag und den Wänden. Der bisherige Teppichboden mußte weichen und in unserem Bezirk wurde ein Laminat verlegt, welcher leicht zu reinigen sein soll.
Das nächste Problem waren dann die Wände, da diese einen Rauputz hatten. Kurzerhand wurden dann auch die Wände verkleidet.
So, nun konnte es endlich an die eigentliche Voliere gehen.

Es wurde im Internet recherchiert was für Volieren es gibt. Leider wurde nichts passendes gefunden, da wir ja in einer Wohnung mit sehr vielen Schrägen wohnen. Es mussten also überwiegend einzelne Elemente für die Voliere angefertigt werden.
Es wurden nun also die ersten Bestellungen aufgegeben.
Aluminiumprofile, Eckverbinder für die Profile, Gitterdraht für die Volierenbespannung, sowie zwei fertige Standardelemente die im vorderen Eingangsbereich montiert werden sollen. Nach ca. 10 Tagen ist die Ware dann bei uns angekommen.

So, von nun an wurde ca. 2 Monate fast jeden Samstag gebohrt, gesägt und gehämmert was das Zeug hielt.
Als erstes wurde der Alurahmen hergestellt. Diese wurde aus Vierkantrohren mit den Maßen 20 x 20 x 1,5 mm zugeschnitten und mit speziellen Verbindungsteilen zusammengefügt.
Dann kam die schwierigste Arbeit. Die Rahmenteile wurden mit speziellem Volierendraht bespannt. Wichtig ist das dieser Draht entweder aus Edelstahl ist oder bei verzinktem Draht, das sich keine sogenannten Zinknasen an dem Draht befinden, da diese zum Nagen verleiten und eine Zinkvergiftung hervorrufen können.
Der Draht wurde auf den Rahmen gelegt, im Abstand von ca. 20 cm Löcher in das Profil gebohrt und mit Nieten befestigt.
Nieten sind hier auf jedenfall von Vorteil da die Kakadus mit Ihren spitzen Schnäbeln Schrauben aufdrehen können.

Nachdem der Grundrahmen beziehungsweise die einzelnen Elemente nun hergestellt waren, mussten die Teile nun zusammengebaut werden.
Die Einzelteile wurden auf dem bereits verlegten Laminat und an den Wänden mit Holzschrauben befestigt.
Für die Verbindung der einzelnen Elemente wurden selbstbohrende Blechschrauben verwendet, wobei hier wichtig ist das die Teile von der linken und der rechten Seite verschraubt werden um die Stabilität zu erhöhen.


Wichtig bei einer Voliere ist es auch, das man für die Fütterung die Voliere nicht unbedingt betreten muss, falls einer der Vögel mal agressiv ist oder die Vögel brüten.
Ausserdem kann so auch eine fremde Person die Kakadus füttern,
falls man selbst mal verhindert ist.

Wir haben für unsere Voliere deshalb drehbare Futterplateau verwendet so das wir die Fütterung von ausserhalb vornehmen können.